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[Bloggeraktion] Jennifer Hauff – Verschnitt

Hey meine Lieben,
derzeit gibt es eine Bloggeraktion zum neuen Buch “Verschnitt” von Jennifer Hauff. Bevor ich aber zu einem brisanten Thema komme, möchte ich euch das Buch erst einmal näher vorstellen.

Darum geht’s:

Lianes Familie wurde zerstört, als sie noch ein Kind war. Jetzt will sich die OP-Schwester rächen, an dem Kinderchirurgen, der geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt. Für ihren persönlichen Rachefeldzug sind ihr alle Mittel recht.
Als eine Patientin des Professors auf mysteriöse Weise verstirbt, findet Liane heraus, dass der Arzt illegale Hormonexperimente durchführt. Forschung und sein wissenschaftliches Renommee sind ihm dabei wichtiger als Einzelschicksale. Lianes Plan nimmt Fahrt auf. Doch mit ihren unkonventionellen Methoden bringt sie weitere Patienten in Gefahr.
Es gibt kein Zurück mehr. Kann sie die Menschenexperimente des Chirurgen stoppen, ohne selbst über Leichen zu gehen?

„Verschnitt“ basiert auf Fakten. Weltweit werden medizinisch unnötige Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern vollzogen, um ihnen ein gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht zuzuweisen. Solche Operationen gehen oft einher mit immensen seelischen und körperlichen Problemen im weiteren Leben der Betroffenen, sind daher höchst unethisch und werden aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. „Verschnitt“ liefert in dieser Diskussion einen spannenden, belletristischen Beitrag.
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So, nun habt ihr einen kleinen Einblick erhalten und wir können zum Thema kommen. “Wisst ihr schon, was es wird? Ist es ein Mädchen oder ein Junge?” – ich glaube, diese Fragen hört jede Schwangere mindestens einmal in ihrer Schwangerschaft. Ich habe selbst auch zwei Schwangerschaften hinter mir und kenne es daher auch aus eigener Erfahrung. Genau darauf möchte ich auch eingehen – Geschlechterwünsche.


Was wäre, wenn man sich (wie auch hier im Buch) das Geschlecht selbst aussuchen könnte? Ich muss gestehen, dass ich beim ersten Kind tatsächlich am liebsten ein Mädchen gehabt hätte. Von Anfang an habe ich darauf gehofft. Ja warum eigentlich? Sollte es nicht völlig egal sein? Klar, man sagt als Mutter auch immer wieder “Hauptsache gesund!”. Das stimmt auch auf jeden Fall, aber wenn es gesund wäre und man es sich aussuchen kann… Hätte ich das vielleicht getan, wenn es bei uns möglich gewesen wäre? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Letztendlich war ich zunächst – muss ich zugeben – schon ein wenig geknickt, als es hieß, es wäre ganz sicher ein Junge. Ja warum eigentlich? Warum war ich so verblendet? Nur, weil ich auf rosa und süße Kleider gehofft habe? Es ist doch völlig egal und ich möchte meinen Junior nie mehr missen. Ich liebe ihn unglaublich und bin so froh, dass er ist wie er ist. Beim zweiten Kind war es mir dann völlig egal, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Natürlich, der leise Wunsch nach einem Mädchen war immer noch da, aber nicht mehr so präsent wie beim ersten Kind. Es haben auch die Vorteile überwogen, wenn es noch einmal ein Junge werden würde und ich wäre auch keinesfalls mehr traurig gewesen. Im Nachhinein betrachtet war es doch einfach nur oberflächliches Denken. Übrigens ist es ein Mädchen geworden 😀


Habt ihr auch schon einmal so ähnlich gefühlt wie ich? Was denkt ihr zu dem Thema? Was wäre, wenn man das Geschlecht noch vor oder direkt nach der der Geburt umändern könnte? Ich für meinen Teil wäre mir meiner Handlung vor der ersten Geburt nicht sicher gewesen, weil mein Wunsch nach einem Mädchen einfach so groß war. Aber nach der Geburt des ersten Kindes hätte ich es auf keinen Fall gemacht, so viel kann ich sagen. Ich liebe meine beiden Kinder abgöttisch und würde eben beide – egal ob Junge oder Mädchen – wieder her geben. 


Nun bin ich auf eure Kommentare gespannt. Erzählt doch mal von euch!

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