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[Blogtour] Tahereh Mafi – Wie du mich siehst ~ Tag 4



Herzlich Willkommen!
Heute macht die Blogtour zu meinem Herzensbuch “Wie du mich siehst” von Tahereh Mafi bei mir halt. Ich habe für euch etwas zu dem Thema “Der Islam” vorbereitet, weil dieser auch eine Rolle in dem Buch spielt.

Es gibt ja das schöne Sprichwort “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.” Ist euch dieses bekannt? Ich denke, es passt sehr gut zu meinem heutigen Beitrag, denn es bedeutet, dass man Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen ist und das bevorzugt, mit dem man vertraut ist. Ich glaube, dass viele auch direkt vieles Vorverurteilen, was mit dem Thema Islam zu tun hat. Daher möchte ich gern zwei Dinge thematisieren, die auch im Buch vorkommen.


Das Kopftuch

Das Kopftuch ergibt sich nicht aus dem Koran, denn dort wird es kaum erwähnt. Es kommt eher aus der regionalen Kultur und Tradition. Es gibt auch Überlieferungen des Propheten Mohammed, die sich zur Bedeckung von Frauen äußern. Wie sie interpretiert werden und welchen Stellenwert sie haben, hängt jedoch selbst vom Gläubigen ab.

Im Westen und auch von liberalen Moslems wird das islamisch motivierte Kopftuch oft kritisch gesehen. Es wird hierzulande oft als Symbol des islamischen Patriarchats, als Druckmittel gegen Frauen oder auch als „Symbol der Geschlechter-Apartheid“ abgelehnt. 



Aber habt ihr schon mal darüber nachgedacht und euch gefragt, warum Frauen Kopftücher tragen? Was sind ihre Beweggründe? Natürlich gibt es auch Länder, in denen das Kopftuch aufgrund von Gesetzen eine Vorschrift ist oder bei manchen spielt auch der Druck aus dem sozialen Umfeld eine Rolle. 
Im Buch wird ganz deutlich, dass die Protagonistin sich aus freien Stücken dazu entschieden hat. Sie möchte es einfach. Im Islam gibt es für Frauen auch sehr verschiedene Gründe, warum sie freiwillig ein Kopftuch tragen: Gepflogenheit, religiöses Selbstverständnis, individueller Selbstausdruck (Kopftuch als Accessoire), Symbol der Gruppenzugehörigkeit, und (in seltenen Fällen) Ausdruck des Protestes.
Ramadan

Ramadan heißt der neunte Monat auf dem Islamischen Kalender. Er ist der Fastenmonat der Muslime, welcher 29 oder 30 Tage andauert und mit dem Fest des Fastenbrechens endet


Zwischen der Morgendämmerung und Sonnenuntergang gibt es im Ramadan nichts zu essen und zu trinken. Außerdem gelten in der Fastenzeit auch noch andere Regeln. Daher 
steht meist das Frühstück schon auf dem Tisch bevor es hell wird. Viele essen eine Scheibe Brot mehr als sonst und trinken viel.



Warum gibt es den Ramadan überhaupt? Ganz einfach: Er steht als Gebot im Koran. Dieses ist für viele Muslime mit eines der wichtigsten Gebote und gehört zu den “Fünf Säulen des Islam”.


Das Ziel ist für viele Muslime, sich einmal im Jahr 30 Tage lang mehr als sonst auf den Glauben zu besinnen und auch, einmal kritisch über das eigene Verhalten und über die eigene Lebensweise nachzudenken.




So, das war es vorerst auch. Ich hoffe, ich konnte euch noch ein wenig mehr aufklären, als ihr es bisher schon wart und euch so auch die Angst vor dem Unbekannten nehmen.

Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von “Wie du mich siehst” an einen von euch.


Um teilzunehmen müsst ihr mir folgende Frage beantworten:

„Hand aufs Herz: Seid oder wart ihr auch schon mal voreingenommen, wenn es um das Thema Islamismus geht?


Teilnahmebedingungen:

Beantwortet die Gewinnspielfrage unter diesem Post hier. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Der Versandweg erfolgt über die Post/DHL. 
Hierfür werden eure Daten weitergegeben an den Verlag.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.

Deadline ist der 15. Dezember 18:00Uhr 

Bitte meldet euch im Fall eines Gewinnes innerhalb 48 Stunden

8 Comments

  1. Anonym

    8. Dezember 2019 at 11:45

    Warum muss Timo euch immer seinen Buchgeschmack aufzwingen. Mich nerven seine Touren. Immer nur anspruchsvolles Zeug mit Themen wie Rassismus und Homosexualität, natürlich nutzt er seine Tour um einen Seitenhieb gegen Romanceleser auszuteilen.

    1. Charleens Traumbibliothek

      8. Dezember 2019 at 12:08

      Hallo,
      ich möchte hier gerne auf deine Nachricht antworten.
      Timo hat mir in keinster Weise seinen Buchgeschmack aufgezwungen. Das Buch ist der Hammer und ich finde es schade, dass es aufgrund von der Voreingenommenheit (nur weil die Tour von Timo organisiert wird) runtergemacht wird. In dem Buch geht es auch ganz klar um Vorurteile und Rassmismus. Nur weil Timo sich gern mich solchen Themen auseinandersetzt und solche Art von Bücher gern liest sind sie doch nicht schlecht. Natürlich muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob er sich mit solch tiefgreifenden Themen beschäftigen möchte oder lieber nur einen normalen Liebesroman lesen möchte. Das bleibt jedem selbst überlassen.
      Ich persönlich lese gern Bücher, die mich auch mal nachdenklich stimmen und vielleicht auch mein Leben verändern.
      Liebe Grüße
      Charleen

    2. Anonym

      8. Dezember 2019 at 13:28

      Dachte ich mir gestern auch wieder… Warum macht er das? Hab überlegt und der Grund für mich ist: Kindisch und Cholerisch = Timo Bedeutet, was willst von so einen erwarten. Da bringt sich aufregen oder so eh gar nichts. Für mich ist er ein nach Aufmerksamkeit schreiender 12 Jähriger. Besser einfach nicht weiter beachten. P. S er hat ja nicht immer Unrecht mit seinem hate, Kontrolle über seinen hate wär tatsächlich recht nice. Der Blogpost ist übrigens wahnsinnig toll. Omg, so ein toller Post in dem sicher viel Arbeit steckt.

    3. Anonym

      8. Dezember 2019 at 14:08

      Und dann seine Bettelei nach Geburtstagsgeschenken. Der soll mal nachdenken, warum er einsam ist.

  2. Mein Schreibtagebuch

    8. Dezember 2019 at 12:18

    Hallo Charleen,

    ich verfolge Tahereh Mafi auf Instagram aktiv und finde es einfach super, wie sie mit solchen Themen umgeht. Nicht umsonst ist sie zu meinen Lieblingsautorinnen geworden. Das Buch hört sich sehr spannend und informativ an und du hast mir durch deinen Blogbeitrag nur noch mehr verdeutlicht, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

    Nun zu deiner Frage:
    Ich war leider auch schon beim Thema Islamusmus voreingenommen, wobei dies ja leider auch schon über Bekannte oder den Medien verbreitet wird. Ich lasse das nun aber nicht mehr mein Handeln bestimmen, auch wenn andere Personen eine andere Meinung vertreten.

    Liebe Grüße
    Emily

  3. Babsi

    8. Dezember 2019 at 15:11

    Hallo Charleen,

    Danke für diesen interessanten Blogbeitrag.
    Seit den letzten Jahren – vor allem seit ich mehr auf twitter aktiv bin und mich mehr vernetze, beschäftige ich mich mehr mit Themen wie Rassismus, Sexismus und Vorurteilen.

    Vorbehalte hat denke ich jeder Mensch gegenüber Dingen, mit denen man sich nicht gut auskennt. Die Medien tragen ihren Teil dazu bei. Früher hatte ich definitiv mehr Vorurteile, aber auch heute erwische ich mich manchmal noch bei automatischen Gedanken. Meistens kann ich die aber schnell verwerfen. Jeder Mensch ist einzigartig und die Religion eines Menschen ist nur ein Aspekt.

    Danke für die schöne Blogtour und dass ihr euch mit diesen Themen auseinandersetzt. <3

  4. Anonym

    9. Dezember 2019 at 7:52

    Hallo,

    Danke für den beitrag. Da ich selbst Muslimin bin und kein Kopftuch trage, setze ich mich immer wieder mit dem Thema auseinander. Ich finde das Buch sehr interessant.

    Lg Melek

    melegim1984@googlemail.com

  5. Unknown

    9. Dezember 2019 at 23:47

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!
    Ich bin selbst Muslima und würde gerne noch ein Aspekt zum Thema Kopftuch hinzufügen.
    Mein Mutter hat vor ca. 2 Jahren damit angefangen Kopftuch zu tragen, denn in der Hauptstadt von Afghanistan, wo sie aufgewachsen ist, haben nur die Älteren einen Kopftuch getragen und zwar einen dünnen, welcher locker auf dem Kopf saß. Somit ist auch zu unterscheiden, wie ein Kopftuch zu tragen ist. Ehrlich gesagt hat sie ihr Kopftuch am Anfang eng getragen, da das eben alle machen und sie nicht ständig jeden Erklären wollte, wieso sie ihr Kopftuch anders als andere trägt. Doch meine Schwester und ich konnten sie überzeugen ihren eigenen Weg zu gehen.
    Zu deiner Frage: Nein war ich nicht. Aber ich kann nicht bestreiten, anderweitig Vorurteile zu haben oder gehabt zu haben.

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