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[Rezension] Bianca Iosivoni – Flying High

Bianca Iosivoni
Falling High (Hailee & Chase, Band 2)

Verlag: LYX        I    Seiten: 432
Erscheinungstermin: 29. Juli 2019
Broschiert: 12,90 
Ebook: 9,99 €

Hailee hatte ein Geheimnis. Ein dunkles Geheimnis, das niemand kannte und niemand erfahren sollte. Am allerwenigsten Chase, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat. Hailee war klar, dass sie Chase verlieren würde. Sie wusste es von der ersten Sekunde an, als sie ihm gegenüberstand. Und doch hat er ihr Herz mit jedem Lächeln und jeder Berührung ein bisschen mehr erobert. Aber gibt es für sie beide überhaupt eine Chance? Oder müssen sie einsehen, dass manchmal nicht einmal die Liebe ausreicht, um zwei Menschen zusammenzuhalten?


2. Flying High

Das Cover gefällt mir wieder ganz gut – vor allem weil es mal kein typisches Pärchencover ist. Diese Gestaltung sticht aus der Masse heraus und wirkt doch irgendwie sehr harmonisch und ansprechend auf mich. Außerdem passt es perfekt zu dem des ersten Bandes. Man sieht einfach auf Anhieb, dass sie zusammen gehören.

Mir hat der Schreibstil von Bianca Iosivoni auch in diesem Buch sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte angekommen. Es ist flüssig und gut zu lesen, ich hatte sofort einen tollen Lesefluss und die Seiten sind super schnell verflogen. Allerdings muss ich sagen, dass die Autorin ihr Handwerk so gut versteht, dass ich wirklich die meiste Zeit dieselben Gefühle wie die Protagonistin hatte. Da diese ja an Depressionen und unter dem Verlust ihrer Schwester und ihres besten Freundes leidet, war meine Stimmung auch die meiste Zeit des Lesens im Keller. Ich musste mich echt zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen, da ich beim Lesen eigentlich Freunde und Spaß empfinden möchte.

Die meisten Charaktere kennen wir bereits aus dem ersten Band. Auch hier wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Hailee und Chase geschrieben. Allerdings kommen auch die Eltern von Hailee ins Spiel und ich muss sagen, dass sie mich leider überhaupt nicht überzeugen konnten. Ich habe ihr Handeln oftmals nicht nachvollziehen können und finde, dass sie nicht authentisch waren.
Hailee ist in diesem Buch ganz anders als im ersten Teil. Sie ist – wie bereits schon oben erwähnt – in ein schwarzes Loch gefallen und sehr depressiv. Dennoch empfand ich sie zu keinem Zeitpunkt als unsympathisch.

Die Handlung hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen wie die des ersten Bandes. Es geht genau da weiter, wo der erste Band aufgehört hat. Die Geschichte geht tatsächlich nahtlos über. Aber mir kommt die Liebesgeschichte hier viel zu kurz. Hailee steht hier für mich ganz klar mit ihren Depressionen, ihrer Trauerbewältigung und ihren Eltern im Mittelpunkt. Es gibt so gut wie keine Überraschungen und zwischendurch hat es sich echt gezogen. Dann noch diese erdrückende Stimmung – das Lesen des Buches hat mir dadurch leider nicht so viel Spaß gemacht. Der Funke ist hier leider nicht übergesprungen.

“Falling High” von Bianca Iosivoni grenzt direkt an den vorherigen Band an, konnte mich aber leider nicht so sehr überzeugen. Mich hat die drückende Stimmung selbst sehr runter gezogen, mit Hailees Eltern bin ich nicht warm geworden und auch die Story an sich hat sich recht lang gezogen.



3/5 Punkte
(Gut!)

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