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[Rezension] Katharina Groth & Alisha Mc Shaw – Und über uns das Licht


Katharina Groth & Alisha Mc Shaw
Und über uns das Licht

Verlag: Hawkify Books
Seiten: 257
Erscheinungstermin: 13. Dezember 2018

Gebundene Ausgabe: 19,99 € (limiert)
Taschenbuch: 14,99 €
E-Book: 2,99 €

»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber …«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem Leben.«
Wir schreiben das Jahr 2684. Nach einer Klimakatastrophe lebt die Menschheit 10.000 Meter unter der Meeresoberfläche in einer riesigen Unterwasserstation, genannt »D.U. Atlantis«.
Als sich Valea und Corvin das erste Mal begegnen, überkommt beide das seltsame Gefühl, sich schon zu kennen. Nach anfänglicher Skepsis und einer unerklärlichen Sehnsucht nach einander fangen sie damit an, den Dingen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam decken sie eine großangelegte Verschwörung auf, deren Tragweite sie erst begreifen, als es schon fast zu spät ist.

Das Cover hat mich sofort fasziniert und in seinen Bann gezogen. Mir gefallen diese Kuppeln unter der Wasseroberfläche sehr gut und haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schriftzug ist so weich gestaltet und fügt sich super ins Bild ein.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir sehr gut gefallen. Man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei Autoren dran beteiligt waren. Er ist flüssig, sehr bildgewaltig und so locker zu lesen, dass ich ziemlich schnell durch die Seiten geflogen bin.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Corvin und Valea geschrieben. Zu Beginn eines jeden Abschnitts steht drüber, bei welchem Charakter man sich befindet. Beide sind – besonders zu Beginn des Buches – total unterschiedlich.
Corvin ist der Sohn vom Stationsleiter. Oft hatte ich das Gefühl, dass er nicht wirklich vom System überzeugt ist. Er fühlt sich, wie in einem goldenen Käfig und hat nichts dagegen, die Regeln zu brechen. Ich habe ihn als total Draufgänger wahrgenommen, mochte Corvin aber von der ersten Seite an.
Valea ist genau das Gegenteil. Sie arbeitet auf der Krankenstation und ist besonders intelligent. Dadurch lernt sie sehr schnell. Zu Beginn des Buches würde ich sie schon fast als spießig bezeichnen, aber Corvin kitzelt sie schon ein wenig aus ihrem Schneckenhaus heraus.
Beide Charaktere mochte ich von Beginn an und sie waren mir sympathisch. Beide habe ich in mein Herz geschlossen. Auch die Nebencharaktere sind wunderbar ausgearbeitet worden und konnten mich voll überzeugen.

Die Story an sich hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung findet im Jahre 2684 statt, so dass wir uns in einer Zukunft befinden, in der die Technologie schon weiter fortgeschritten ist. Alles spielt unter dem Meeresspiegel, was ich persönlich ganz faszinierend finde. Katharina Groth und Alisha Mc Shaw haben mit überraschenden Wendungen und einigen spannenden Einschüben, die immer wieder Rätsel aufgeben, einen hohen Suchtfaktor geschaffen, der mich einfach zum Weiterlesen gezwungen hat. Auch die Emotionen haben beide super rüber gebracht und mich zu keinem Zeitpunkt zweifeln lassen. Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein. Mir hat es einfach rundum sehr gut gefallen und von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

Die Dystopie “Und über uns das Licht” von Katharina Groth & Alisha Mc Shaw hat mir von Anfang bis Ende richtig gut gefallen. Der Schreibstil überzeugt mit einer wundervollen Leichtigkeit, die Charaktere sind in meinen Augen perfekt und liebenswert und die Handlung so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.


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