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[Rezension] Katrin R. Petzold – Infilum


Katrin R. Petzold
Infilum

Verlag: Hawkify Books
Seiten: 279
Erscheinungstermin: 6. Dezember 2018

Taschenbuch: 14,99 €
E-Book: 2,99 €


Sie suchten ein Heilmittel gegen Krebs und fanden den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken …
Rena Vegas lebt gemeinsam mit ihrer Familie in der Stadt Rin, einem Gebäudekomplex, der die Überlebenden vor den Nachwirkungen des verheerenden Virus schützt. Denn die Erkrankten verlieren ihre Menschlichkeit und verwandeln sich in Infilum, die zunehmend ihren Unterschlupf bedrohen. Irgendwann bleibt Rena keine Wahl mehr. Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, muss sie gemeinsam mit neun anderen Kriegern den Ursprung des Virus suchen.
Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, eine Flucht vor dem Tod und zeitgleich eine Reise, die alles verändern könnte.

1. Infilum I
2. …?
Das Cover hat mich sofort angesprochen, obwohl es über den Inhalt eigentlich nichts preis gibt. Mir gefallen die eingearbeiteten Schriftzüge, die super im Fokus stehen und die zerfallene Stadt im Hintergrund. In meinen Augen ist es perfekt gelungen.

Der Schreibstil von Katrin R. Petzold hat mich von der ersten Seite an eingenommen. Er ist locker und leicht zu lesen, so dass ich von der ersten Seite an auch schon in die Geschichte eingetaucht bin. Immer wieder sind die Szenen in meinem Kopf bildlich abgelaufen, so dass mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat.

Wir begleiten hier die junge Frau Rena Vegas, die zusammen mit ihren Eltern in einem Gebäudekomplex lebt. Sie ist Kriegerin und wirkte auf mich immer sehr reif und authenthisch. Ich mochte sie von Beginn an, denn sie hat wirklich auch den Charakter einer Kämpferin. Sie gibt nie auf, egal wie ausweglos die Situation auch aussehen mag.
Alle Charaktere haben mich sehr gut gefallen und konnten mich überzeugen.

Das Setting hat mich sehr an einen Mix aus “The walking dead” und “I am legend” erinnert. Es ist zwar doch etwas anders, aber die Ähnlichkeit ist schon gegeben. Die Bevölkerung außerhalb der Stadt wurde mit einem Virus infiziert, der die Menschen äußerlich verändert und dazu veranlasst, die Nichtinfizierten anzugreifen.
Die Handlung nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Es dauert nicht lange, bis unsere Protagonistin auf eine Mission geschickt wird, bei der sie zusammen mit einigen anderen Kriegern den sicheren Unterschlupf verlassen muss. Es gibt hier viele Kämpfe und brenzlige Situationen, aber so richtig gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Vielleicht fehlte es mir an neuen Ideen, es gab einige Momente, die doch den anderen ähnelten oder aber die einem schon aus erwähnten Serien/Filmen bekannt vor kamen. Katrin R. Petzold hat überraschende Wendungen eingebaut, mit denen man so nicht rechnen konnte und immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben.

Am Ende ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt und es gibt immer noch viele offene Fragen, weshalb ich nun sehnsüchtig auf den Folgeband warte.

“Infilum” von Katrin R. Petzold ist ein gelungener Auftakt, der mich mit einem tollen Schreibstil und einer starken Protagonistin überzeugt. Immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben. Auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte, gibt es von mir eine Lesempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.


1 Comment

  1. karin

    18. Dezember 2018 at 6:37

    Hallo Charleen,

    O.K. also keine Einzelbandgeschichte…gut zu Wissen.

    LG..Karin..

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